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Vergleicht man üblicherweise Versicherungsprodukte miteinander, so erfolgt dies in der Regel unter der Annahme einer – in der Praxis nicht auftretenden – konstanten Fondsentwicklung. Es wird eine hypothetische Ablaufleistung ermittelt, die weder Fondskosten noch Umschichtungen innerhalb der Kapitalanlage berücksichtigt. Auch die Garantiekosten selbst bleiben in der Modellrechnung unberücksichtigt. Solche Vergleiche sind gänzlich ungeeignet für den Vergleich von Produkten mit unterschiedlichen Garantiemodellen. Abhilfe schafft eine Monte-Carlo-Simulation. Dazu werden per Zufallsgenerator 10.000 mögliche Aktienmarktentwicklungen mit 10.000 möglichen Zinsmarktentwicklungen simuliert. Für jedes einzelne Szenario wurde dadurch ermittelt, welche Ablaufleistung sich in einem Versicherungsprodukt mit üblichen Kosten ergeben hätte. Notwendige Umschichtungen in den Szenarien , um die jeweilige Garantie zu erzeugen (bspw. bei Höchststandsgarantiefonds) wurden dabei ebenso berücksichtigt wie die Fondkosten. Anschließend wurden die Ergebnisse (pro Produktgattung 10.000 Ablaufleistungen) statistisch ausgewertet und analysiert, u. a. mit welcher Wahrscheinlichkeit erreicht man welche Rendite. Nähere Infos zu den Ergebnissen erhalten Sie beim Autor.
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